Beim Alpinen Bodenforum vom 14. bis 16. Oktober 2019 in Innsbruck (Landhaus […]

Der Boden bildet die Produktionsgrundlage für unsere Nahrung. Uns Menschen steht aber nicht unbegrenzt fruchtbare Fläche zur Verfügung. Teilt man die globale Ackerfläche (ca. 1,5 Milliarden Hektar) gleichmäßig auf alle Menschen (ca. 7,6 Milliarden) dieser Welt auf, so hat ein jeder knapp 2000 m² zur Verfügung, das sind etwa 5,5 m² Acker pro Tag.

  Im Zoom Kindermuseum in Wien kann aktuell die verborgene Wunderwelt „Boden“ […]

Alpines Bodenforum – Perspektiven für einen zukunftsfähigen Umgang mit Boden
© Gabriela Brändle, Roman Berger, Michael Wernli

Beim Alpinen Bodenforum vom 14. bis 16. Oktober 2019 in Innsbruck (Landhaus 1) werden an drei Tagen verschiedene Perspektiven für einen zukunftsfähigen Umgang mit Boden in den Alpen sowie die Projektergebnisse des EU-Interreg-Projektes vorgestellt und diskutiert. Das Alpine Bodenforum ist eine Kooperationsveranstaltung von Links4Soils, Land Tirol, Bodenforum Österreich, Österreichische Bodenkundliche Gesellschaft, Universität Innsbruck und Klimabündnis Tirol.

Für einen umfassenden Bodenschutz ist die Zusammenarbeit Vieler notwendig. Die Alpine Bodenpartnerschaft ist ein Netzwerk für alle Akteure aus dem Alpenraum – Politik, Verwaltung, Wissenschaft und Wirtschaft –, die sich für den Boden einsetzen. Werden Sie Teil des Netzwerks!

Weitere Informationen zum Alpinen Bodenforum finden Sie auf der Website des Bodenbündnis in Österreich.

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Wie viel Ackerfläche steckt in meinem Essen?
Quelle: https://www.2000m2.eu/de/ (Annika Huskamp)

Der Boden bildet die Produktionsgrundlage für unsere Nahrung. Uns Menschen steht aber nicht unbegrenzt fruchtbare Fläche zur Verfügung. Teilt man die globale Ackerfläche (ca. 1,5 Milliarden Hektar) gleichmäßig auf alle Menschen (ca. 7,6 Milliarden) dieser Welt auf, so hat ein jeder knapp 2000 m² zur Verfügung, das sind etwa 5,5 m² Acker pro Tag. Hinzu kommen noch 11 m² Weide und Grünland. Darauf muss alles wachsen, was unserer Ernährung und Versorgung dient. Dazu zählen neben Nahrungsmitteln auch andere Güter wie beispielsweise Baumwolle für unsere Kleidung und Futter für die Nutztiere.

Bei einer gerechten Verteilung der globalen Fläche ist genug für alle da. Tatsächlich aber beansprucht ein jeder Mensch unterschiedlich große Flächen. So ist der „Flächenverbrauch“ eines Österreichers im Durchschnitt größer als der eines Chinesen. Da verschiedene Nahrungsmittel unterschiedlich große (Acker-)Flächen beanspruchen, beeinflussen wir auch mit der Wahl unseres Essens täglich, wie viel Fläche wir „in unsere eigene Tasche stecken“.

Seit Jänner 2019 kann ein jeder mit dem Online-Ackerflächenrechner Mym2 des 2000m²-Weltackers der Zukunftsstiftung Landwirtschaft den Ackerverbrauch seiner Mahlzeiten berechnen. Das Portal rechnet den Flächenanspruch eines Gerichtes auf seine Grundzutaten herunter, die auf dem Acker wachsen. Als Berechnungsgrundlage dienen die Ertragsstatistiken der Welternährungsorganisation FAO. Unter mym2.de findet man Antworten auf Fragen wie: Wieviel Acker steckt in meiner Pizza? Macht die Salami einen Unterschied? Welchen Flächenverbrauch hat mein Abendessen, welchen das Morgenmüsli?

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Wien: Mitmachausstellung ERDE.ERDE

(Foto: Zoom Kindermuseum)

 

Im Zoom Kindermuseum in Wien kann aktuell die verborgene Wunderwelt „Boden“ an vielen spannenden Stationen  entdeckt werden. Die interaktive Ausstellung ERDE.ERDE ist für Kinder von 6 bis 12 Jahren ausgelegt und läuft noch bis zum 24. Februar 2019.
 
Besucher können im Labor Mikroorganismen erforschen, im Kreislaufspiel die Pflanzen zum Sprießen bringen, einen Seedball aus Erde und Samen kneten oder sich als lustiges Bodentier verkleiden und durch Hohlräume und Poren verschiedener Erdschichten wuseln!
 
 
 

(Foto: Zoom Kindermuseum)

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Weltbodentag am 5. Dezember

(Foto: USDA)

 
 Auch heuer nähert sich wieder der Tag des Bodens. Der Weltbodentag, auch World Soil Day, wird jährlich am 05. Dezember 2018 begangen. Der internationale Aktionstag soll öffentlich auf die wichtige Bedeutung der Ressource Boden für den Menschen hinweisen.
 
Jedes Jahr wird am Weltbodentag ein neuer Boden des Jahres für das folgende Jahr ausgerufen. Letztes Jahr wurde der Alpine Feldhumusboden, der für den Natur- und Kulturraum der Alpen eine wichtige Bedeutung hat, als Boden des Jahres 2018 gekürt.
Ihn findet man, als Boden der Extreme, nur in Mittel- und Hochgebirgen. An diesen Extremstandorten dauert die Bodenbildung aufgrund des steilen Geländes, der langen Kältephasen und kurzer Vegetationszeiten besonders lange. Wie sein Name vermuten lässt, zeichnet sich der Feldhumusboden insbesondere durch einen hohen Humusgehalt und damit seine hohe Wasserspeicherkraft aus. Er trägt mit seiner hoch spezialisierten Vegetation einerseits zur Stabilität der Hänge bei, ist jedoch sehr sensibel und reagiert empfindlich auf Klimaveränderungen und weitere Umwelteinflüsse. Eine intensive landwirtschaftliche Nutzung ist nicht möglich, nichtsdestotrotz ist der Feldhumusboden besonders durch die menschliche Nutzung/Aktivitäten und Erosionsprozesse gefährdet.
 
Eine ausführliche Charakterisierung des Alpinen Feldhumusbodens ist sowohl auf der Homepage des Kuratoriums Boden des Jahres  zu finden, als auch in der Broschüre des Bayerischen Saatsministeriums für Umwelt und Verbraucherschutz.
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Wie ein Käfer zwei Welten verbindet

Laufkäfer

Laufkäfer
(Foto: Holger Casselmann)

Über die unerwarteten Zusammenhänge des Lebens unter und über der Bodenoberfläche – ein Text von Britta Frei, MSc.

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Stellungnahme der Öffentlichkeit zur „Bodendeklaration“

Alpine Space logo

Bis 26. September 2018 ist die Öffentlichkeit aufgerufen ihre Kommentare und Anregungen zum Entwurf der Bodendeklaration einzubringen. Diese Deklaration ist Bestandteil der EU Strategie für den Alpenraum (EUSALP) und soll regeln wie wir mit den drängenden Themen Bodenschutz bzw. Flächenverbrauch umgehen.

Hier könnt ihr eure Anregungen zur Deklaration einbringen. Die Deklaration ist in englischer Sprache verfasst.

 

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Exkursion „Essbare Stadt“

Am Freitag, 14. September 2018 wird gemeinsam entlang der Sill spaziert und der Blick aufs Grün und dessen Artenvielfalt geöffnet. Man kostet sich durch die Stadt, wo es erlaubt ist und lernt den Garten für alle kennen und wertschätzen. Die Exkursion dauert von 15 Uhr bis 17 Uhr, Treffpunkt ist im Haus der Begegnung. Die Exkursion findet im Rahmen der Schöpfungszeit der katholischen Kirche statt. Weitere Informationen finden Sie hier.

 

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